Abenteuer Vail

30.4.2008 - Abschied von den USA!

Hallo zusammen,

heute schreibe ich das letzte Mal aus Denver und damit auch aus den USA.

Gestern haben wir unseren Tag in der Stadt verbracht, haben erst das Capitol und dann die Innenstadt angeschaut. Am Capitol ist auch die Marke in eine Treppe eingelassen, die besagt, dass Denver genau eine Meile über dem Meeresspiegel liegt. Außer diesen beiden Dingen ist in Denver auch nicht viel zu sehen, daher waren wir nachmittags noch im Kino.

Den Abend haben wir damit verbracht, unsere Sachen nun endgültig einzupacken und haben um viertel nach acht dann online eingecheckt. Wir sind also bereit...

Nun werden wir bald das Hotel hier verlassen, noch einmal frühstücken und dann langsam zum Flughafen fahren, dort das Auto wieder zurückgeben und dann unser Gepäck abgeben. Und dann sind es nur noch ein paar Stunden bis zu unserem Abflug. Wir freuen uns sehr auf zuhause, aber fahren doch mit etwas Wehmut. Wir werden nun heute abend um viertel nach acht (Mountain Standard Time) fliegen, sind morgen mittag dann in London Heathrow und landen um viertel nach sechs morgen abend in Frankfurt.

Für jetzt erstmal liebe Grüße, noch aus Denver,

Andreas und Pia

30.4.08 19:31, kommentieren

28.4.2008 - Highway Patrol und nun in Denver!

Hallo zusammen,

heute hatten wir unsere letzte große Fahrt vor uns. So sind wir heute morgen um 5.50 Uhr in Kayenta aufgebrochen, um zunächst durch das Monument Valley nach Moab zu fahren, um dort etwas zu frühstücken. Erstmal haben wir einen tollen Sonnenaufgang im Monument Valley gesehen, bevor es etwa 25 Meilen vor Moab fast zum Eklat gekommen wäre und Pia hätte beinahe alleine nach Hause fliegen müssen.

Da ich auf dem Highway "etwas" zu schnell unterwegs war (80 Meilen in einer 65er Zone) wurden wir mit Blaulicht von der Highway Patrol angehalten und der Officer kam an unser Fenster. Nicht genug, wollte er auch noch meinen Führerschein sehen und ist auf meinen "Tattrigen" aufmerksam geworden. Die Frage "Why are you shaking?" habe ich darauf geschoben, dass ich etwas nervös wäre...er hatte wohl Alkohol oder Drogen im Kopf! Daraufhin fragte er uns, woher wir kommen, wohin wir wollen, was wir dort wollen und was wir beruflich machen. Er war aber insgesamt sehr nett, hat uns gesagt, die eigentliche Strafe wären 157 Dollar, hat uns aber weiterfahren lassen mit der Empfehlung, etwas langsamer zu fahren! Aber nach 6200 Kilometern kann sowas vielleicht mal passieren...

Als wir dann um ein Uhr in Vail angekommen waren, haben wir zuerst unseren Skisack wieder ins Auto geladen und dann noch unser Bankkonto aufgelöst.

Nach einem Tag, der für uns fast 12 Stunden Reise im Gepäck hatte, sind wir nun in Denver angekommen und haben bereits das ganze Auto ausgeladen und organisieren hier unsere Gepäckstücke. Morgen werden wir den Tag hier in der Stadt verbringen.

Nun erstmal liebe Grüße für heute, Gott sei Dank noch von uns beiden  ,

Andreas und Pia

 

29.4.08 05:29, kommentieren

27.4.2008 - Grand Canyon und nun im wilden Westen!

Hallo zusammen,

heute morgen sind wir um acht Uhr an den Grand Canyon gefahren. Im Ort gibt es drei verschiedene Shuttlebuslinien, von denen uns einer zu einigen Aussichtspunkten gebracht hat, die man mit dem privaten Auto nicht erreichen kann. Nach dieser Ausflugsrunde sind wir die "Desert View Road" Richtung Osten gefahren, die die schöneren, da weniger überlaufenden, Aussichtspunkte bietet. Insgesamt war es erstaunlich voll, ganz im Gegenteil zu unserem Ausflug nach Moab (Arches und Canyonlands).

Der Grand Canyon hat uns nicht überwältigt, aber doch wird einem dort eins bewusst: Wenn man oben auf der Kante steht, etwa anderthalb Kilometer in die Tiefe guckt und sich dann überlegt, wielange dies schon besteht (nämlich etwa 3 Mio. Jahre), dann fühlt man sich doch ziemlich klein. Dieser Eindruck ist hier wegen der Größe des Canyons natürlich noch beeindruckender als anderswo.

Den Canyon haben wir dann am frühen nachmittag über den Ostausgang verlassen und sind noch bis Kayenta gefahren. Die ganze Strecke seit dem Grand Canyon ist Indianerland. Wir sind bestimmt an zehn Souvenirständen vorbeigekommen, an denen Indianer Porzellan und Schmuck verkaufen. Die Indianer leben hier immer noch, alleine und die nächste Siedlung ist erst wieder Kayenta. Das bedeutet, das rund um diese Häuser der Indianer (sie wohnen mittlerweile in Mobile-Homes) für mindestens 70 Kilometer nichts mehr ist! In Kayenta teilt sich die Straße und wir biegen morgen früh ins Monument-Valley ab, um dann über Moab wieder nach Vail zu fahren. Dort werden wir unseren Skisack einladen und unser Bankkonto auflösen. Dann geht es noch die etwa 2 Stunden bis Denver, wo wir am Dienstag unseren letzten ganzen Tag in den USA verbringen. Der Stopp für morgen abend ist also Denver, von hier knapp 9 Stunden entfernt!

Für heute abend liebe Grüße aus dem wilden Westen,

Andreas und Pia 

28.4.08 04:13, kommentieren

26.4.2008 - Wieder Wüste und Route 66 - Reise in den Grand Canyon!

Hallo zusammen,

bevor ich zum heutigen Tag komme, erstmal ein kurzer Bericht vom gestrigen Tag in Santa Barbara. Da es wunderbar warm und sonnig war, haben wir den ganzen Tag bei etwa 30°C am Pool liegend und im Wasser verbracht. Das Resultat dieses Tages: Sonnenbrand!

Am heutigen Morgen sind wir um halb acht aufgebrochen, um uns wieder auf den Weg Richtung Vail zu machen. Diese Reise dauerte heute 8 1/2 Stunden und führt uns erstmal in den Grand Canyon Nationalpark, genauer gesagt nach Tusayan, das etwa zwei Kilometer vom Eingang zum Park entfernt liegt. Hierhin sind wir zunächst über Los Angeles, Barstow und dann ganz viel Wüste Richtung Osten gefahren. Und auf diesem Weg hat noch ein kleines Abenteuer auf uns gewartet, das wir gar nicht geplant hatten. Direkt neben dem Highway 40, den wir gefahren sind, haben wir die berühmte Route 66 entdeckt, von der wir nicht wussten, dass sie dort entlang führt. Das haben wir natürlich genutzt, um etwa 100 Kilometer über die Route 66 zu fahren, durch einige Geisterstädte (wirklich völlig verlassen!) und unheimlich einsame Wüstenstraßen. Wenn man hier eine Panne hat, ist man verloren und kann nur auf eine der Motorradfahrer-Gruppen hoffen. Falls mal eine vorbeikommt!  Die Route 66 war die erste Transitstrecke der USA und führt von Chicago nach Los Angeles. Sie hat dazu geführt, dass die ersten Leute in den Westen gezogen sind. Ein sehr, sehr kleines Stück dieser Strecke haben wir heute also auch gesehen!

Heute am späten Nachmittag sind wir dann in Tusayan angekommen. Erstmal sind wir die kurze Strecke in den Grand Canyon gefahren, um uns im Visitor-Center eine Karte zu besorgen und unseren Tag morgen zu planen. Der Grand Canyon ist unheimlich groß, das Center ist das Grand Canyon Village. Der neue Skywalk, bei dem man über Glas etwas über den Canyon läuft, ist zum Beispiel fast 400 Kilometer von uns entfernt! Nach einem ersten Blick in den Canyon, der wirklich beeindruckend tief ist (teilweise bis zu anderthalb Kilometer tief), haben wir im IMAX-Kino noch einen Film über die Geschichte des Grand Canyons gesehen!

Zwei kleine Dinge am Rande, die wir nicht wussten: Woher hat der Grand Canyon seinen Namen? Nicht etwa, weil er so tief ist, sondern wegen des Flusses, der ihn durchschneidet! Der Colorado-River hieß früher auch Grand River. Und genau davon hat der Canyon seinen Namen! Und wusstet ihr, das der Grand Canyon eines der "Natur-Weltwunder" ist?

Morgen früh werden wir wieder in den Nationalpark fahren und den Tag am Grand Canyon verbringen. Wir werden dann nachmittags den Canyon am Ost-Ausgang wieder verlassen und noch etwa 2 1/2 Stunden Richtung Nordosten fahren, um schonmal etwas weiter Richtung Vail zu kommen. Unser Stopp morgen abend ist dann Kayenta.

Das war es für heute, liebe Grüße vom Grand Canyon,

Andreas und Pia 

1 Kommentar 27.4.08 05:58, kommentieren

24.4.2008 - Pismo Beach und Santa Barbara

Hallo zusammen,

viele Grüße aus dem warmen Frühling in Santa Barbara. Heute morgen haben wir aus San Simeon auch das letzte Stück des legendären Highway No.1 hinter uns gebracht. Nach einem Frühstück in San Luis Obispo sind wir weiter Richtung Süden gefahren.

Auf diesem Weg liegt der Ort Pismo Beach, der einen besonderen State Park hat. Hier kann man für fünf Dollar knapp fünf Kilometer direkt am Strand, also auf dem Sand, fahren. Dieses Highlight haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Gegen mittag sind wir dann in Santa Barbara angekommen. Santa Barbara ist wieder ganz anders, als dass, was wir bis jetzt hier gesehen haben. Die Häuser sind mediterran, der Ort könnte ohne weiteres auch an der Mittelmeerküste stehen. Unser Hotel, ein Best Western, ist wirklich sehr schön. Der Innenhof ist toll als Garten angelegt, hat einen großen Pool und viele Liegen, wo wir gerade den späten Nachmittag genossen haben. Es ist angenehm warm, morgen sollen es 30°C werden. Dadurch werden wir wohl den Tag entweder am Pool oder am Strand verbringen.

Morgen ist der letzte Tag hier am Pazifik, am Samstag morgen geht es an den Grand Canyon. Stand heute haben wir schon etwas mehr als 4600 Kilometer zurückgelegt.

Das war es für heute, viele Grüße nach Hause,

Andreas und Pia

1 Kommentar 25.4.08 02:09, kommentieren

21.-23.4.2008 - Monterey, Reise nach San Simeon und Planänderung!

Hallo zusammen,

die letzten Tage haben wir in Monterey, südlich von San Francisco, verbracht. Von dort aus haben wir einen schönen Ausflug in das Künstlerörtchen Carmel gemacht und das große Aquarium in Monterey besucht. Alles in allem waren die beiden Tage in Monterey aber zwei sehr ruhige und faule Tage.

Heute morgen haben wir dann Monterey verlassen und sind den berühmten Highway No.1 gefahren. Dieser Highway führt direkt an der kalifornischen Steilküste am Ozean entlang. Mehrere Aussichtspunkte und einen Kondor haben wir auf diesem Weg gesehen. Die Landschaft auf diesem Weg ist atemberaubend, die Steilküste ist bis zu den Felsen am Wasser bewachsen und sieht so sehr schön grün aus.

Heute mittag sind wir dann nach San Simeon gekommen, wo wir heute abend stoppen. San Simeon hat den Weg auf jede Landkarte gefunden, da hier ein tolles Schloß steht. William R. Hearst war ein amerikanischer Zeitungsmogul, der sich hier seinen Lebenstraum erfüllt hat. Auf einem Hügel mit einem tollen Blick auf den Pazifik hat er sich in den 20er-Jahren ein Schloß gebaut, dazu noch drei Gästehäuser um das Hauptgebäude herum, einen Outdoorpool, der an die Schwimmbäder im alten Rom erinnert. Säulengänge, Statuen und Marmor überall, wohin man schaut. Naja, fast überall...zwischendurch hat er auch 22-karätiges Gold einbauen lassen. Durch dieses Schloß haben wir heute nachmittag noch eine neunzig minütige Führung gemacht und einen Film über das Leben von Mr. Hearst gesehen. In diesem Schloß haben in den 20er und 30er-Jahren die Hollywood-Stars mit Mr. Hearst gefeiert. Die Gäste, die wohl am öftesten und am längsten dort waren, sind Charlie Chaplin, Clark Gable usw.

Den frühen Abend haben wir gerade noch am Strand verbracht. An Baden ist nicht zu denken, da das Wasser wirklich extrem kalt ist.

Da die Landschaft uns hier aber so gut gefällt, haben wir gestern unsere Reisepläne geändert, die letzten Hotels gebucht und die beiden Nationalparks Zion und Bryce aus unserem Reiseplan gestrichen. Morgen früh werden wir für weitere zwei Tage nach Santa Barbara kurz vor Los Angeles fahren. Nach Santa Barbara, für das wir einen Besuch in Hollywood geplant haben, besuchen wir noch den Nationalpark Grand Canyon und werden dann noch einen Sightseeing Tag in Denver einlegen. Und dann ist die letzte Woche in den USA auch schon vorbei...diese ist jedenfalls heute angebrochen!

Das war es für heute, ganz viele Grüße nach Hause und bis bald aus Santa Barbara,

Andreas und Pia

24.4.08 04:20, kommentieren

20.4.2008 - Sausalito, Highway No.1 und Monterey!

Hallo zusammen,

so schön San Francisco war, heute morgen haben wir die Stadt verlassen. Bei schönstem Wetter sind wir heute morgen zunächst nördlich aus der Stadt über die Golden Gate Bridge nach Sausalito gefahren, um dort etwas zu frühstücken. Sausalito ist ein wunderschönes kleines Fischerdörfchen am Pazifik, von dem man einen tollen Blick auf die Skyline von San Francisco hat. Dort haben wir am Meer sitzend ein kleines Frühstück genossen.

Danach sind wir Richtung Süden gefahren und hatten das Ziel Monterey. Hierhin kommt man, in dem man immer dem Highway 1 direkt am Pazifik entlang folgt. Zwischendurch haben wir am Strand immer wieder angehalten, um erst den Wellenreitern, dann den Kite-Surfern und dann noch Seerobben zuzugucken. Nach etwa zwei Stunden Fahrt sind wir aus dem Trubel der Stadt San Francisco in der Ruhe Monterey´s angekommen. Unser Hotel liegt wunderschön direkt am Ozean. Wir haben heute nachmittag noch eine Stunde im Whirlpool und auf einer Liege verbracht. Auf dem Dach des Hotels liegt der Außenbereich des Spa´s direkt oberhalb des Ozeans, wir haben also im Wasser gesessen und auf den Pazifik geguckt.

Heute abend haben wir dann zunächst einen Spaziergang durch die berühmte (?!?) Cannery Row gemacht, die aus den Romanen von John Steinbeck bekannt sein soll. Danach waren wir noch am Fischerman´s Wharf hier, an dem man wieder Seelöwen beobachten kann. Von dem Ort Monterey sind wir bis jetzt etwas enttäuscht, es erinnert uns alles etwas an eine Nordseeinsel in der Vorsaison. Trotzdem geniessen wir die Luft am Meer, den Wind im Gesicht und die Ruhe.

Das war es für heute, den vorletzten Sonntag in den USA. Heute sind es nur noch 10 Tage bis zu unserem Heimflug. Für heute erstmal ganz viele Grüße aus Monterey,

Andreas und Pia

1 Kommentar 21.4.08 07:02, kommentieren